Burnout & Erschöpfung

Wenn der Burnout sprechen könnte, er würde entsetzlich fluchen:  „Hey, es reicht endgültig! Was ist nur los mit dir? Aus allen Ecken des Körpers habe ich dir Warnsignale geschickt und du reagierst überhaupt nicht. Und wunderst du dich überhaupt nicht über deine negativen Gedanken und deine schlechte Konzentration? Wie soll dein Gehirn denn ordentlich funktionieren, wenn du dich nie erholst? Aber damit ist jetzt Schluss. Ich rufe alle verbleibenden Kräfte zum Generalstreik auf und das war’s dann. So nicht, mein Freund. Nicht mit mir.“

Ein zentraler Punkt im Burnoutprozess ist der Verlust des Gefühls für die eigenen Bedürfnisse. Was folgt ist eine tiefgreifende Erschöpfung, ein Gefühl von Leere, ein Zustand von Nicht-Handeln, Nicht-Denken, Nicht-Fühlen können. Ausgebrannt sein. Die persönlichen Wertvorstellungen und das eigene Selbstwertgefühl, manchmal sogar das eigene Selbst, brechen zusammen. Seeleninfarkt!

In vielen Fällen empfiehlt sich zunächst der Aufenthalt ist einer Fachklinik. Aber in jedem Fall ist ein grundlegendes Umdenken und viel Selbstfürsorge notwendig, um aus den schädlichen Mustern auszubrechen und wieder neue Energie zu schöpfen und nachhaltig zu bewahren.

Die beste Burnout-Therapie ist die, die frühzeitig begonnen wird, bevor Körper, Geist und Seele streiken.

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